1995 - 1997

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Jahr 1995

Da bei einem Groß-Rohrheimer Löschfahrzeug die Pumpe ausgefallen war, wurde die Feuerwehr Biblis am 15.01. um 0:25 Uhr alarmiert. Es brannte der Kindergarten, die Brandbekämpfung musste unter Atemschutz vorgenommen und die  Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Die Feuerwehr Biblis wurde um 02:15 Uhr aus dem Einsatz gelöst.

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Eine gute Stunde später, nämlich um 03:25 Uhr brannte im Gewerbegebiet ein Müllcontainer. Um 04:05 Uhr war auch dieses Feuer gelöscht.

Am Gemeindebadesee hatte sich am 20.01. um 22:20 Uhr ein Tankzug mit Gefahrgut festgefahren. Die Feuerwehr leuchtete das Areal aus und übernahm beim Umpumpen in ein Ersatzfahrzeug bis ca. 00:15 Uhr den Brandschutz.

Am 21.02. um 12:45 Uhr wurde an der Neuen Schule die Sirene ausgelöst. Der Einsatz stellte sich als Kinderstreich heraus.

Einen Tag später wurde um 16:17 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehr Hofheim auf die L3261 Richtung Hofheim alarmiert. Dort waren zwei Autos verunfallt und 4 Personen eingeklemmt. Mit zwei Hydraulischen Schneidgeräten wurden zwei Schwerverletzte und zwei Tote aus den Wracks geholt. Es waren drei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber und zwei Streifenwagen bis 17:17 Uhr vor Ort.

Am Tag darauf, nach einer kurzen Ruhepause wurde die Bibliser Feuerwehr um 19:26 Uhr erneut nach Wattenheim alarmiert, dort brannten im Mers Rundballen. Um 20:15 Uhr konnten die Bibliser Einsatzkräfte abrücken.

März, Generalversammlung, Gründung der Frauengruppe. Die Fortentwicklung eines Vereins in der heutigen Zeit hängt auch davon ab, ob er Frauen in seine Arbeit integriert und ihnen dadurch auch einen besonderen Stellenwert einräumt. Die freiwillige Feuerwehr holte Frauen mit Stimmrecht in den Vorstand und band sie in das alltägliche Vereinsleben ein. Vertreter der Frauengruppe wurden Bernadette Dotzauer, Gaby Häuser und Lioba Wolf, die als Beisitzerinnen im Vorstand sind. Wolfgang Kunz wurde zweiter Vorsitzender des Vereins. Armin Becker, erst vor zwei Jahren nach Biblis gekommen, wurde Rechner. Die Satzungsänderung bzw. -ergänzung bringt die Möglichkeit die Position des zweiten Vorsitzenden doppelt, gegebenenfalls mit einer Frau zu besetzen. Die Außenwirkung der Wehr erfuhr einen Aufschwung, nach den verschiedenen Rücktritten im letzten Jahr gab es bei diversen Veranstaltungen viel Freude und Entgegenkommen. Bei 19 technischen Hilfeleistungen wurden 332 Stunden und bei 9 Brandeinsätzen 116 Gesamtstunden aufgebracht. Die Einsatzabteilung bestand aus 40 Kameraden, darunter zwei Frauen. Erfreulich war, dass das neue LF 8 eine Woche später abgeholt und am 6. Mai anlässlich des Florianstages übergeben wurde. Auch der Bewilligungsbescheid für das neue Gerätehaus wird erwartet. Der Oldtimerfanfarenzug hatte 37 Mitglieder. Erstmals in der Geschichte des Vereins wurde ein Haushaltsplan der Versammlung zur Genehmigung vorgelegt und mit einem Volumen von 18.500,- DM einstimmig verabschiedet.

Am 04.03. brannte in Wattenheim in der Weschnitzstrasse um 11:22 Uhr ein Wohnhaus, bis 12:10 Uhr wurden die Löscharbeiten unterstützt und eine Katze gerettet. Am gleichen Tag zwischen 17:42 Uhr und 18:07 Uhr wurde noch eine Ölspur in der Riedstrasse beseitigt.

April, nach einer Dienstzeit von 33 Jahren in der Feuerwehr Biblis musste das alte Löschgruppenfahrzeug (Opel Blitz) aus technischen Gründen ausgemustert werden. Ein LF 8/6 wurde in Dienst gestellt. Das Fahrgestell (MB 814D) und die Kabine wurde von Mercedes Benz hergestellt. Der Motor war ein 4-Zylinder-Reihenmotor und hat eine Leistung von 100 kW (136 PS). Ausgerüstet mit einem Notstromaggregat mit 5 kVA, eine seitlich eingeschobene Tragkraftspritze mit einer Leistung von 800 Litern pro Minute, im Heck des Fahrzeuges eine fest eingebaute Pumpe mit ebenfalls einer Leistung von 800 Litern pro Minute, auf dem Dach des Löschfahrzeuges befand sich eine vierteilige Alu-Steckleiter. Vier Atemschutzgeräte und diverses Schlauchmaterial sowie verschiedene Werkzeuge rundeten das Fahrzeug ab. Doch das Besondere an dem Löschfahrzeug war ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 600 Litern Inhalt. Das neue Löschgruppenfahrzeug wurde der Feuerwehr am Florianstag, dem 6.5.1995, von der Gemeinde übergeben. Im Jahr 1962 war es Pfarrer Heinrich Keil, ein Bibliser, damals in Amerika wohnhaft, der das Löschfahrzeug mit Vorbaupumpe und eingeschobener Tragkraftspritze segnete. Dieser Opel Blitz, von »Auto Friedrich« angeschafft, war neben dem LF 15, Baujahr 1941, das Flagschiff der Bibliser Wehr. Mit diesen zwei Fahrzeugen und einer schlichten Dienstkleidung zog die Wehr am 13. Juni 1970 von der Bahnhofstraße in das neue Gerätehaus in der Wattenheimer Straße. Vier Fahrzeugboxen, also das Doppelte, was benötigt wurde, wurden gebaut. Damals, nach 25 Jahren und einer Erweiterung der Hallen um zwei Boxen, beherbergen die Hallen 7 Fahrzeuge, wobei noch ein neues Einsatzleitfahrzeug hinzu kam. Es war und ist in Biblis Tradition, dass die Feuerwehr alljährlich am Samstag nach dem 4. Mai, ihres Schutzpatrons, des Heiligen Florian, gedenkt. Cirka 271.000,— DM kostete die Anschaffung des Fahrzeuges, wobei das Land Hessen gut 90.000,— DM übernahm. Ortsbrandmeister Gottfried Piverka erhielt die Schlüssel mit dem Wunsch, das Fahrzeug möge nur zu Übungszwecken die Hallen verlassen müssen.

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Ein brennender Müllhaufen führte am 24.05. um 01.50 Uhr zum Alarm, bis 02:02 Uhr dauerten die Löscharbeiten.

Am 20.06. wurde eine 800m lange Ölspur um 00:07 Uhr am Großen Weichweg gemeldet, die Beseitigung dauerte bis 02:00 Uhr.

In der Gemarkung Dungau brannte am 25.06. der Weschnitzdamm und ein Flächenbrand am Bahndamm in Richtung Hofheim war am 01.07.um 11:10 Uhr das Einsatzthema. Um 12:00 Uhr war auch dieses Feuer aus.

Vier Tage später brannte in der Neugasse in Groß-Rohrheim ein Wohnhaus. Um 16:59 Uhr wurde die Feuerwehr Biblis alarmiert. Der Löschangriff wurde mit Atemschutzgeräteträgern unterstützt. Um 18:10 Uhr konnte die Feuerwehr Biblis wieder nach Hause fahren.

Am 09.07. wurde um 21:45 Uhr ein brennender Müllhaufen am Rübgarten gemeldet. Das Einsatzende war um 22:15 Uhr erreicht.

In der Verdistrasse brannte am 03.08. um 16:30 Uhr ein Wohnwagen. Auch die Feuerwehren Wattenheim und Nordheim wurden mit alarmiert. Um 17:00 Uhr war auch dieses Feuer aus. Die beiden Ortsteilfeuerwehren brauchten nicht einzugreifen.

Am Tag darauf, dem 04.08., um 16:00 Uhr wurde die Feuerwehr Biblis zu einem Flächenbrand in der Nähe der Kreuzung KKW/L3261 alarmiert, „Feuer aus“ konnte um 17:00 Uhr rückgemeldet werden.

Wieder einen Tag später stellte sich ein von einem Privatflugzeug um 17:55 Uhr gemeldeter Flächenbrand als Falschmeldung heraus und am Tag darauf brannte in der Gemarkung Bobstadt noch eine Wiese. Gemeinsam mit der Feuerwehr Bobstadt wurde auch dieser Brand bis 15:00 Uhr bekämpft.

Am 13.08. ging sintflutartiger Regen über Biblis nieder. Um 16:50 Uhr wurden die Bibliser Kameraden alarmiert, 40 vollgelaufene Keller und ein umgestürzter Baum auf einer Pergola hieß die Aufgabe. Die Feuerwehren Groß-Rohrheim, Hofheim, Bobstadt und Wattenheim wurden zusätzlich benötigt und bekamen Einsatzstellen zugewiesen. Aufgrund dieses massiven Einsatzes endete dieser um 20:50 Uhr.

Fünf Tage später, kam es um 20:10 Uhr auf der B44 in Richtung Groß-Rohrheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine Person wurde mit Hydraulischem Rettungsgerät befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Das Einsatzende war hier um 21:15 Uhr erreicht.

Am 22.08. wurde zwischen 07:45 Uhr und 08:30 Uhr eine Ölspur auf der L3261 Richtung Jägersburg beseitigt. Einen Tag später stellte sich ein um 19:50 Uhr gemeldetes Feuer am Gemeindesee als Lagerfeuer heraus; kein Einsatz für die Einsatzkräfte.

September, Kerwe. „Ich bin so, wie Ihr all mich kennt, der, der mit wenig Worten Vieles benennt“, sprach Manfred Gölz in seinem Kerwespruch. Mit „viel Volk“ feierten die Feuerwehrleute von der Kranzaufhängung bis zur Beerdigung der Kerb am Montagabend. Als Kerwevadder übte Gölz Kritik am Mainzer Klerus, der die katholische Pfarrgemeinde lange auf einen neuen Pfarrer warten ließ. Lob gab‘s dann jedoch für den neuen Geistlichen, Pater Amadeus, der „soi Schäfcher fest in de Hand hat“. Ein Abgesang auf den aus seinem Amt scheidenden Bürgermeister Siegmund Piegsa fehlte so wenig wie die guten Ratschläge für die neuen Kandidaten: „Wer auch ins Rathaus ziehet ein, für keinen wird es einfach sein“. Beifall beim Aufhängen des Kerwekranzes, den der »Oldie-Fanfarenzug« zuvor mit Pauken und Trompeten auf einer alten Wasserspritze abgeholt hatte.

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Im Mers brannte am 02.09. Stroh nah den KKW Gleisen. Die Löscharbeiten wurden zwischen 15:47 Uhr und 16:37 Uhr durchgeführt.

Am 09.09. um 17:42 Uhr hieß das Einsatzstichwort „Brennt Keller, Kleine Rosengasse 6“. Sechs Atemschutzgeräteträger bekämpften den Brand. Danach wurde der Raum belüftet. Der Einsatz endete für Polizei, Rettungsdienst, den Ortsverein DRK Biblis und die Feuerwehr um 19:00 Uhr.

Tags darauf brannte es erneut in der Rosengasse 6, die Feuerwehr suchte das Haus ab, löschte Unrat im Hausflur und belüftete die Einsatzstelle.

Am 24.09. führte brennender Unrat um 22:42 Uhr zum Alarm für die Feuerwehr. In der Korngasse hatte ein Anwohner Unrat angesteckt und versuchte die Löscharbeiten zu verhindern, eine Polizeistreife nahm ihn beiseite. Um 23:32 Uhr war das Feuer gelöscht.

Vier Tage später wurde ein festgefahrener Rettungswagen an der Bahnlinie Richtung Groß-Rohrheim zwischen 12:35 Uhr und 13:30 Uhr geborgen.

Am 20.10. um 02:03 Uhr wurde die Wehr zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Auf der B44/Höhe Möbel Marsch war eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste mittels Hydraulischem Schneidgerät befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Zwei Tage später kam es zu einem Ölofenbrand in der Sebastianusstrasse, zwischen 19:05 Uhr und 20:15 Uhr wurde der Kamin gefegt und der Ofen ins Freie verbracht.

November, Kameradschaftsabend. Nur geringe Resonanz gab es auf den Kameradschaftsabend in der Riedhalle. Die Anerkennung für die Arbeit der Feuerwehr durch die Bevölkerung bleibt von Jahr zu Jahr immer mehr aus. Aber es gab auch Erfreuliches: Heinrich Engert und Peter Hoffmann konnten für 40 Jahre aktive treue Mitgliedschaft von Landrat Dr. Kaßmann und Bürgermeister Piegsa ausgezeichnet werden. 25 Jahre aktiv dabei waren Karlheinz Lück und Erich Gansmann. Das Silberne beziehungsweise das Goldene Brandschutzehrenzeichen wird künftig die Uniform zieren. Siegfried Dotzauer wurde für 30 Jahre aktive Tätigkeit geehrt. Mit der Einbeziehung der Frauen in die aktive Arbeit war ein wesentlicher Fortschritt erkennbar. Auch die Jugendarbeit war ein wichtiger Schritt in eine geordnete Entwicklung. Ortsbrandmeister Gottfried Piverka beförderte die Kameradin Tanja Dölger und die Kameraden Michael Frohn, Michael Kirsch und Heiko Reis. Die Kameraden Thomas Speyer und Wolfgang Kunz bekamen ihre Beförderungsurkunden von Kreisbrandmeister Wolfgang Müller überreicht. Mit der Vollendung des 60. Lebensjahres endet der aktive Dienst in der Feuerwehr. Ernst Dotzauer wird künftig in der Alters- und Ehrenabteilung tätig sein. Ortsbrandmeister Piverka ließ den Werdegang des Ausscheidenden Revue passieren: von der Eder nach Biblis gekommen, schloss sich Ernst Dotzauer am 20. Mai 1954 der Wehr an. Zwischen 1960 und 1972 besuchte er die erforderlichen Lehrgänge der Landesfeuerwehrschule und erfüllte damit die Voraussetzungen, Ortsbrandmeister werden zu können. Als Nachfolger von Franz Gölz übernahm er 1983 das Amt und führte die drei Bibliser Wehren bis 1993.

In Wattenheim brannte am 06.11. um 14:46 Uhr ein Wohncontainer am Tamburinsee. Mit 6 Atemschutzgeräteträgern unterstützte Biblis zusammen mit den Kameraden aus Nordheim bis 16:36 Uhr den Einsatz der Feuerwehr Wattenheim.

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Jahr 1996

Am 11.01. um 14:09 Uhr kam es zu einem Einsatz auf dem ehemaligen Kübel-Gelände, es brannte ausströmendes Gas am Ventil eines Flüssiggastanks, dieser wurde gekühlt. Die Lieferfirma pumpte den Tank ab, der Einsatz wurden gegen 16:00 Uhr beendet.

Am 18.01. brannten um 21:50 Uhr Kartonagen auf dem Riedhallenplatz, die bis 22:15 abgelöscht waren.

Eine Ölspur auf der Berliner Strasse wurde am 31.01. zwischen 20:50 Uhr und 21:40 Uhr beseitigt.

Am 25.02. wurde erneut eine ca. 650m lange Ölspur in der Wattenheimer Strasse und Kirchstrasse entfernt.

Drei Tage später bat um 18:35 Uhr die Polizei wegen einer Bombendrohung im Rathaus um Amtshilfe. Die Feuerwehr sperrte das Objekt großräumig ab. Die Polizei durchsuchte das Rathaus, allerdings ergebnislos. Der Einsatz wurde um 20:10 Uhr beendet.

März, Jahreshauptversammlung. Ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr lag hinter der Bibliser Feuerwehr. Die Feuerwehr ist der von der Gesellschaft am meisten geforderte Verein, jedoch die Resonanz in der Bevölkerung ließ weiter nach. Vereinsvorsitzender Manfred Gölz berichtete ebenfalls vom „Challenge-Day“ und den drei Tagen Kerweprogramm, Rechner Armin Becker bestätigte auch für die Kasse ein lukratives Jahr. 35 Einsätze hatte die Wehr im abgelaufenen Jahr, die mit 523 Stunden zu Buche schlugen. Der Mitgliederstand ist bei 431 angekommen, in der Jugendwehr sind 20 Jugendliche (fünf Mädchen, 15 Jungen) dabei. Jugendwart Harald Wenz resümierte neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung die Teilnahme am Zeltlager und der Bezirksolympiade. Kurzfristig trat Wehrführer Heinz März zurück, die Neuwahl erfolgte im April in nicht öffentlicher Sitzung der Aktiven. Ortsbrandmeister Gottfried Piverka führte die Wehr bis zu diesem Zeitpunkt, er betonte: „Ein effektiver Brandschutz ist nur durch die Zusammenarbeit der Wehren aller drei Ortsteile gewährleistet“.

Am 03.03. um 05:30 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Alten- und Pflegeheims am Großen Weichweg aus. Bis 06:15 Uhr wurde das Altenheim überprüft, es stellte sich glücklicherweise als Fehlalarm heraus.

Zwei Tage später wurde die Feuerwehr um 20:19 Uhr zu einem unklaren Brand gerufen. In der unteren Bahnhofstrasse wurden ohne Genehmigung Gartenabfälle verbrannt, um 22:44 Uhr erfolgte die Rückfahrt zur Unterkunft.

Am 11.03. um 14:40 Uhr brannten Sträucher an der katholischen Kirche, sie wurden mit der Kübelspritze abgelöscht.

Am Tag darauf kam es zu einem PKW-Brand auf dem Gelände Möbel-Barth. Der Einsatz dauerte von 17:12 Uhr bis 17:42 Uhr.

Drei Tage später wurde wegen eines Flächenbrandes um 19:16 Uhr im Mers am Anschlußgleis zum KKW alarmiert, das Einsatzende war um 20:00 Uhr.

Am 19.03. um 14:20 Uhr kam es zu einem Flächenbrand in der Pfaffenaue und am 31.03 zu einem Flächenbrand an der L3261.

April, Lothar Werner neuer Wehrführer. Offiziell wurde Lothar Werner, Kreisausbilder und Brandmeister, von Bürgermeister Alfred Kappel per Urkunde zum Wehrführer ernannt. Werner, der seit 1979 Mitglied der Bibliser Wehr ist, tritt für zwei Jahre die Nachfolge von Heinz März an, der bei der Jahreshauptversammlung aus beruflichen und privaten Gründen zurückgetreten war.

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Zwei Einsätze erforderten die Aufmerksamkeit der Bibliser Wehr, am 03.04. wurde ein Flächenbrand im Wäldchen am Weißen Stück gemeldet. Die Löscharbeiten erfolgten zwischen 12:20 Uhr und 13:15 Uhr, um 14:10 Uhr kam es zu einem PKW-Brand in der Neuen Friedhofstrasse. Das Ablöschen eines Motorbrandes dauerte bis 14:45 Uhr.

Vier Tage später wurden die Kameraden noch zu einem Flächenbrand am ehemaligen Schuttabladeplatz an der B44 alarmiert, am Tag darauf um 23:34 Uhr zu einem Vollbrand eines Wohngebäudes am Gipfelhorst in der Nähe des Vereinsgeländes des Schäferhundevereins. Das Löschwasser wurde aus der Weschnitz gefördert. Der Einsatz wurde durch ca. 10 Gasflaschen im Gebäude erschwert. Die Feuerwehren Wattenheim und Nordheim sowie die die Ortsgruppe des DRK unterstützen die Löscharbeiten die bis 02.50 Uhr andauerten. Der Schaden wurde auf ca. 50.000 DM geschätzt.

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Am 13.04 gegen 22:55 Uhr brannten Tapetenreste in der Gemeinschaftstoilette in der Rosengasse 2, der Brand konnte vor Eintreffen der Feuerwehr bereits durch Anwohner gelöscht werden. Nur einen Tag später kam es erneut zu einem Brand in der Rosengasse 2. Dieses Mal brannte Mobiliar. Das Brandgut wurde abgelöscht und das Gebäude bis 22:50 Uhr belüftet. Des Weiteren war die Rosengasse wie auch beim vorherigen Einsatz von Fahrzeugen zugeparkt.


Mai, ein Team der Freiwilligen Feuerwehr siegt beim römischen Wagenrennen des Reit- und Fahrvereins Biblis. Zur Showtime am Samstagabend hatte der Reitverein die örtlichen Vereine eingeladen sich einer sportlichen Herausforderung zu stellen. Die Feuerwehr stellte mit Tanja Dölger, Andreas Goss, Harald Wenz, Heiko Reis, Klaus Bozet und Michael Kirsch bei erschwerten Bedingungen durch schlechte Wetterverhältnisse ein schlagkräftiges Team. Je vier „Kämpfer“ zogen den Wagen, einer fungierte als „Lenker“ – je zwei Wagen traten zum Lauf gegeneinander an. Unter sieben Gruppen setzte sich das Brandschützer-Team gemeinsam mit der Mannschaft der Fußballer auf den ersten Platz.

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Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B44 /Höhe Anwesen Triebel forderte die Kräfte am 05.06. Die Feuerwehr sperrte die B44 und leuchtete die Unfallstelle aus. Die Polizei vermutete einen Beifahrer der abgängig war. Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesucht, allerdings ohne Ergebnis. Der Einsatz dauerte von 23:14 Uhr bis 0:20 Uhr.

Am 11.06. kam es zu einem Brand einer wilden Müllkippe auf dem ehemaligen Firmengelände von Möbel Barth. Der Einsatz dauerte von 15:11 Uhr bis 16:30 Uhr. Um 16:47 Uhr hatte sich die wilde Müllkippe wieder entzündet. Diesmal wurde der Schuttberg von einem Radlader der Firma Wetzel auseinander gezogen und Löschschaum eingesetzt. Um 18:00 Uhr war das endgültige Einsatzende erreicht.

Vier Tage später kam es zu einem blinden Alarm, auf der Ladestrasse wurde ein unklarer Brand gemeldet. Es wurde kein Feuer festgestellt und es erfolgte der Abbruch des Einsatzes.

Am 27.06. kam es zu einem Flächenbrand an der Bahnstrecke nach Groß-Rohrheim, die Einsatzzeit war von 14:45 bis 15:30 Uhr. Zu einem zweiten Einsatz um 17:25 wurde die Feuerwehr zur Amtshilfe duch den Bundesgrenzschutz gerufen. Unbekannte hatten, während einer Demonstration gegen das KKW, in der Nähe des Raiffeisensilos Bahnschwellen in Brand gesteckt.

Am 03.07. brannten um 0:26 Uhr in der Goethestrasse, auf dem ehemaligen Gelände Möbel Barth, zum wiederholten Mal in diesem Jahr Schutt und Abrissholz. Der Einsatz war um 01:30 Uhr zu Ende. Am gleichen Nachmittag wurde zueinem Flächenbrand auf dem Weschnitzdamm am Pfaffenaustadion alarmiert. Um 17:40 Uhr wurde auch hier „Feuer aus“ gemeldet.

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Zwei Tage später um 18:13 Uhr wurde ein PKWBrand bei der Gärtnerei Ofenloch gemeldet. Der PKW wurde mit Schaum abgelöscht. Der brennende Aluminiummotorblock musste mit Erde erstickt werden, um 19:15 Uhr hieß es „Rückfahrt Unterkunft“.

Am 27.07. sollte in der Hochschildstrasse Gas ausströmen. Um 16:42 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und vor Ort eine Wohnung lokalisiert, nach mehrfachem Anklopfen öffnete niemand, somit musste die Tür aufgebrochen werden. Die Mieterin hatte geschlafen und das massive Anklopfen nicht gehört. Ein falsch verlegtes Ofenrohr war Schuld am Rauchgasaustritt. Der Schornsteinfeger wurde informiert und der Einsatz um 17:50 Uhr beendet.

Einen Tag später wurde die Feuerwehr zum Ausleuchten eines Landeplatzes für einen Rettungshubschrauber um 21:00 Uhr nach Wattenheim in die Schulstrasse alarmiert. Nach einem Verkehrsunfall war ein Fahrer schwer verletzt worden. Der Einsatz endete um 23:00 Uhr.

Erneut am Tag darauf um 03:05 Uhr wurde durch die Leitstelle Bergstrasse zum Brand einer Papiertonne in der Ladestrasse alarmiert. Nach 30 Minuten war die Arbeit beendet.

Am 21.08. wurden die Kräfte der Feuerwehr Biblis nach Starkregen wegen einer voll gelaufenen Tiefgarage in die Stettiner Strasse gerufen, beim Eintreffen lief das Wasser aber schon wieder selbstständig in die Kanalisation ab.

Am 27.08. wurde um 21:35 Uhr während der Übungsstunde zu einem PKW-Brand alarmiert. Die Einsatzstelle war hinter dem alten Wasserwerk im Jägersburger Wald. Zunächst sah alles nach einem normalen Einsatz aus, dieser entwickelte sich aber, besonders für die jungen Einsatzkräfte, zu einem sehr Belastenden. Beim Ablöschen des PKW´s entdeckte der Einsatzleiter zwei stark verbrannte Leichen, nachdem das Feuer gelöscht war, wurde ein Schlauch gefunden, der vom Auspuff in den Wageninnenraum führte. Die Einsatzstelle wurde für die Ermittlungen der Kripo bis 0:10 Uhr ausgeleuchtet. Bei den Leichen handelte es sich um ein Ehepaar, das gemeinsam Suizid begangen hatte.

September, wieder schwebte der Kerwekranz vorm Gerätehaus und der „Mann mit dem Bauch“, Manfred Gölz, stieg auf die Leiter zur gespannt erwarteten Kerweredd’. Unter anderem nahm Gölz den neuen Bibliser Bürgermeister und „Kraftathleten“ Alfred Kappel auf die Schippe. Mit einem kräftigen Schluck „Bullentrunk“ war auch er herzlich am Stammtisch der Kerwegemeinde aufgenommen, hinzu gesellten sich Turnvereinund Tennisclubvorsitzende, RWE-Chef Klaus Distler und der Vorsitzende des WVB, Bruno Neumann. Das „Courageband“ wurde verliehen, Alfred Kappel erhielt den Orden für die Einrichtung von Parkbuchten in der Bahnhofstraße. Pfarrer Schaab nutzte die Verleihung und lud alle in seinen Gottesdienst ein, Gurkenkönigin Christiane I. bewies Courage, indem sie das Amt angetreten hatte. Richtig traditionell war der Kerwekranz vor der Aufhängung ausgegraben und zum Geräthaus transportiert worden.

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Am 10.10. um 19:00 Uhr war auslaufendes Benzin und Öl bei Reparaturarbeiten in Brand geraten. Das Ablöschen und Abbinden der restlichen Flüssigkeiten war um 19:30 Uhr erledigt.

Zwei Tage später brannte um 11:33 Uhr auf der L3261/Höhe Kläranlage ein PKW. Die Löscharbeiten dauerten bis 12:05 Uhr.

Am Tag darauf um 05:24 Uhr kam die Einsatzmeldung „Brennt Pizzeria Josef, Bahnhofstrasse 30“, alarmiert wurde auch die Feuerwehr Wattenheim, der Ortsverein DRK, die Polizei Lampertheim und später die Brandermittler der Kripo Heppenheim. Vorgefunden wurde ein stark verqualmter Gastraum und ein Flammenschein im Bereich der Theke. Unter schwerem Atemschutz konnten die Einsatzkräfte von drei Seiten in das Gebäude eindringen. Der Rauch und die starke Hitze erschwerten zunächst das Vorankommen. Nach erstem Belüften mit Hochdrucklüftern konnte die Brandbekämpfung an der Theke und Küche begonnen werden. Das Übergreifen des Feuers auf obere Stockwerke konnte glücklicherweise verhindert werden. Die Pizzeria war allerdings durch Feuer und Rauch sehr stark beschädigt. Bis 8:15 Uhr wurde die Kripo unterstützt und eine Brandwache eingerichtet.

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Am 23.10. um 1:51 Uhr wurde eine Papiertonne durch eine Streife des BGS abgelöscht. Ein Passant musste wegen einer Rauchvergiftung durch die Besatzung eines Rettungswagens versorgt werden. Die Feuerwehr wurde bis ca. 2:30 Uhr zu Nachlöscharbeiten angefordert.

Vier Tage später war ein brennender Fahrkartenautomat um 06:03 Uhr Aufgabe der Feuerwehr. Um 6:50 Uhr war auch diese Aufgabe gelöst.

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Am 06.11. wurde brennendes Buschwerk in der Riedstrasse gemeldet, nach 20 Minuten war der Einsatz beendet.

Erneut vier Tage später um 16:42 Uhr folgte ein Großbrand in den Stallungen des Reit- und Fahrverein Biblis. Es brannte das Heu- und Strohlager. Nachdem die untergestellten Pferde in Sicherheit gebracht waren, konnte das Feuer bekämpft werden. Dazu musste das komplette Lager per Hand ausgeräumt werden. 28 Einsatzkräfte schafften bis 19:40 Uhr und „Feuer aus“ wurde gemeldet. Mit im Einsatz waren der Ortsverein DRK Biblis und die Polizei Lampertheim.

 

Jahr 1997

Den Jahresauftakt bildete am 04.01 um 19:08 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit Einsatz des Hydraulischen Schneidgerätes auf der B44. Eine Person wurde aus ihrem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Es waren 4 Rettungswagen vor Ort. Anschließend wurde die Einsatzstelle zur Spurensicherung bis 22:22 Uhr ausgeleuchet.

Am 19.01. gab es gleich zwei Einsätze. Nach einem Wasserrohrbruch in der Darmstädter Straße war der Keller mit ca. 150 m3 Wasser vollgelaufen. Das Auspumpen dauerte von 02:01 Uhr bis 04:24 Uhr. Der zweite Einsatz war ein Kellerbrand in der Waldstraße um 14:55 Uhr. Der brennende Kühlschrank wurde abgelöscht und ins Freie gebracht.

In der Korngasse schmorte am 20.01 ein Sicherungskasten gegen 10.55 Uhr. Der Schwelbrand wurde vom Besitzer gelöscht.

Am 21.01. um 07:20 Uhr brannte es mal wieder in der kleinen Rosengasse 6. Der Unrat im Keller wurde abgelöscht und das Haus bis 08:40 Uhr belüftet.

Ein weiterer Wasserrohrbruch am 27.01. in der Darmstädter Straße um 14.30 Uhr ließ den Keller mit ca. 100 m3 Wasser vollaufen. Das Trockenlegen dauert bis 17:30 Uhr.

Januar, Aktion „Eisbahn“. Ein eisiger Einsatz zum Vergnügen der Bibliser Kinder holte die Feuerwehr auf den Parkplatz an der Riedhalle: „Platz fluten“ war das Kommando und über Nacht wurde daraus eine Einbruchsichere Eisfläche. Die sichere Alternative zum Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen Badesee, die mit wenig Aufwand für sicheres Wintervergnügen sorgte. 35 mal 80 Meter groß und durch aufgeschütteten Schnee abgegrenzt war diese Aktion eine Abwechslung auch im Brandschützeralltag, die Riesenspaß bereitete.

Ein verstopfter Kamin am 04.02. in der Mittelstraße um 22:00 Uhr. Es wurde festgestellt, dass der Kamin schon lange nicht mehr gefegt und mit falschem Brenngut gefeuert wurde. Der Besitzer erhielt eine Belehrung. Einsatzende war um 22:43 Uhr.

Februar, Brand in Einfamilienhaus in Wattenheim. Wahrscheinlich ein defekter Ölofen war der Grund für den verheerenden Wohnhausbrand am 12.02. in der Rheinstraße 4 in Wattenheim. Nachdem die Wattenheimer Feuerwehr als erste vor Ort war folgten im Minutentakt die Brandbekämpfer aus Biblis und Nordheim. Während zwei Löschtrupps das Feuer von außen in Angriff nahmen, rückten zwei weitere Gruppen unter Atemschutz dem Brand im Inneren des Hauses zu Leibe. Insgesamt waren etwa vierzig Wehrleute und acht Fahrzeuge im Einsatz. Das Kernkraftwerk unterstützte den Einsatz mit Reserveluftflaschen. Rund 45 Minuten dauerte es, dann hatten die Feuerwehrleute das Feuer im Griff. Das Feuer hatte das komplette Obergeschoß und den Dachstuhl erfasst. Die Räume im Parterre wurden durch Rauch, Hitze und Löschwasser massiv in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem zerstörte der Brand eine Rohrleitung. Das ausströmende Wasser tat ein Übriges, bevor die Feuerwehr den Haupthahn abdrehen konnte. Derweil haben sich viele helfende Hände gefunden: Die fünfköpfige Familie kam bei Wattenheimer Privatleuten unter. Auch für den Familienhund wurde gesorgt: Er kam bei Nachbarn unter. Der Sachschaden wurde mit mehr als 100 000 Mark beziffert. Biblis konnte um 12:30 Uhr in die
Unterkunft fahren.

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Ein auf den Gehweg gestürzter Baum am 13.02.in der Lenaustrasse um 15:55 Uhr. Er wurde mit der Motorkettensäge bis 16:15 Uhr beseitigt.

Ein gelöstes Lüftungsgitter wurde am 22.02 um 08:00 Uhr mit der Drehleiter vom Dach des Seniorenheims im Großen Weichweg geholt.

Der März beginnt am 05.03. mit einem Fehlalarm der Brandmeldeanlage im Pennymarkt um 20:50 Uhr. Das Geschäft wurde kontrolliert, es wurden Malerarbeiten durchgeführt, was zur Auslösung der Brandmeldeanlage führte. Die Anlage wurde um 21:10 Uhr in Funktion geschaltet.

März, Jahreshauptversammlung. Mehr Zusammenarbeit forderte Vereinsvorsitzender Manfred Gölz und betonte, dass die Veranstaltungen um Kirchweih dem Verein in der Öffentlichkeit ein „charakteristisches Gepräge“ der harmonischen Zusammenarbeit geben würden. Vor allem der finanzielle Aspekt solcher Feste steht im Vordergrund, denn vom Erlös würden Anschaffungen für die Wehr getätigt, „zu denen die Gemeinde aufgrund der finanziellen Situation nicht in der Lage ist“. Große Präsenz in der Schule ließ die Jugendabteilung um 12 Zugänge steigen, derzeit sind fünf Mädchen und 20 Jungen in der Jugendwehr. Fast 50 Einsätze wurden gefahren. Die Frauengruppe hatte ihre Tätigkeit im Vorstand aufgegeben. Das Thema „Auflösung der Ortsteilwehren“ wurde nicht in Erwägung gezogen. Bei den Ergänzungswahlen fand sich niemand bereit, den Posten des Vereinsvorsitzenden zu übernehmen. Gölz hängte also noch das „zugesagte“ Jahr dran, zu seinem Stellvertreter wählten die Feuerwehrleute Wolfgang Müller. Stellvertretender Wehrführer wurde Herbert Lerch. Zu Beisitzern kürten die Anwesenden Tanja Dölger, Herbert Lerch und Jürgen Schibensky.

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Bergung einer Leiche am 04.04. aus dem Gemeindebadesee um 10:40 Uhr. Zusammen mit der DLRG wurde die im Wasser treibende Leiche ans Ufer geholt und der Pietät übergeben.

Am 14.04. wurden um 15:00 Uhr nach einem Verkehrsunfall auslaufende Betriebsmitteln auf der KKW-Kreuzung bis 16:23 Uhr gereinigt.

Zwei Fehlalarme am 19.04 und 29.04. in der Bahnhofstraße in einer Pizzeria.

Am 02.05. ein PKW-Brand in der Ostpreußenstraße.

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Zweimal brannte es im Mai bei der Gärtnerei König an der L3261. Am 13.05. wurde ein Feuer im Gewächshaus gelöscht. Die Polizei und das Landeskriminalamt ermittelten. Rückfahrt war um 15:00 Uhr. Am 16.05. brannte es 14:00 Uhr wieder im Gewächshaus der Gärtnerei König. Es brannte der Brandschutt des letzten Brandes. Sofort begannen Polizei und Landeskriminalamt wieder mit den Ermittlungen. Einsatzende war um 15:00 Uhr.

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Mai, Die Scheune eines ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens in der Fischerstraße wurde am 25.05. in der Nacht vom Samstag auf Sonntag ein Raub der Flammen. Gegen 01:56 Uhr rückte die Bibliser Wehr mit drei Löschfahrzeugen an. Zu diesem Zeitpunkt waren durch die große Hitze bereits weite Teile des Ziegeldachs eingestürzt. Ein im Stall untergebrachtes Pferd konnte unversehrt gerettet werden. Einige landwirtschaftliche Maschinen konnten nicht mehr geborgen werden. 12 Atemschutzgeräteträger löschten das Feuer mit einem massiven Wasserangriff. Gegen 6.00 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Auch ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude konnte verhindert werden. Das eingelagerte Heu und Stroh verursachte allerdings am Morgen ein erneutes Aufflackern, das rasch gelöscht werden konnte. Brandstiftung wurde nicht mehr ausgeschlossen.

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Am 07.06 brannte es um 13:25 Uhr zum dritten mal in diesem Jahr in der Gärtnerei König. Der Torfbrand wurde bis 14:45 Uhr gelöscht. Die Polizei ermittelte wieder in Richtung Brandstiftung.

Am 29.06. wurde um 16:40 Uhr zu einem Wohnhausbrand in die Königsbergerstrasse alarmiert. Es stellte sich schnell als Fehlalarm heraus.

Ein brennender PKW am 25.07. um 18:32 Uhr an der Bahnlinie nach Hofheim. Die Löscharbeiten dauerten bis 19:12 Uhr.

Brennende Strohballen am 02.08. im Bruch um 18:30 Uhr. Die Ballen wurden mit ca. 2500 Liter Wasser abgelöscht. „Feuer aus“ konnte um 19:25 Uhr gemeldet werden.

Suche am 17.08. am Ufer nach einem vermißten Kind am Riedsee um 17:00 Uhr. Die Taucher der DLRG suchten das Wasser ab und fanden das Kind. Die Feuerwehr schirmte den Uferbereich, in dem die Reanimation stattfand gegen Schaulustige ab. Das Kind konnte nicht wieder ins Leben geholt werden. Einsatzende war um 18:10 Uhr.

Wieder ein Zimmerbrand am 20.08. in der kleinen Rosengasse 6 um 03:05 Uhr. Der brennende Unrat in der Wohnung wurde gelöscht und das Haus bis 04:40 Uhr belüftet.

Zum vierten Mal im Jahr 1997 brannte am 28.08. Unrat in der ehemaligen Gärtnerei König. Die Löscharbeiten begannen um 23:14 Uhr und endeten um 0:15 Uhr.

Eine Dieselspur am 29.08. von der Berliner Straße bis zum Feuerwehrgerätehaus in der Wattenheimer Strasse wurde zwischen 14:15 Uhr und 15:30 Uhr gereinigt.

September, Inspektionsübung Die Bibliser Bürger können sich auf ihre Feuerwehr verlassen. Das ist das - auf den Nenner gebrachte - Ergebnis der Inspektionsübung bei einem Brandeinsatz im Kindergarten „Im Helfrichsgärtel“. Unter  beobachtung von Kreisbrandmeister Volker Steiger rückte die Bibliser Feuerwehr mit zwei Einsatzwagen aus, um probeweise drei Kinder aus dem Feuer zu retten. Los ging‘s mit der Inspektion der 22 Feuerwehrleute im Stützpunkt in der Kirchstraße. Unter den Augen der Kreisbrandmeister Wolfgang Müller und Volker Steiger sowie Ortsbrandmeister Gottfried Piverka und Bürgermeister Alfred Kappel präsentierte Wehrführer Lothar Werner Mannschaft und die Ausrüstung. Dann wurde es Ernst, als die Feuerwehrautos zum Kindergarten Im Helfrichsgärtel mit Blaulicht anrückten. Schnell waren einige Schaulustige zur Stelle. Unter ihnen auch Kinder aus dem Kindergarten, die das Ganze staunend beobachteten. Die Kommandos kamen dann Schlag auf Schlag, von „Achtung Schlauch“ bis zu „Wasser marsch bis zum Verteiler“. In Sekundenschnelle entrollten die Feuerwehrleute die Schläuche und drangen mit Sauerstoffflaschen in die verräucherten Räume vor, um die drei „vermissten“ Kinder zu bergen. Die ersten beiden waren schon nach zwei Minuten draußen, die dritte Person acht Minuten später. Ein Einsatz im Kindergarten ist eine heikle Sache, wenn er tagsüber erfolgt. Die Kinder bei einem Brand alle zusammenzuhalten ist ein großes Problem.

Am 15.09. wurde zu einem Vollbrand der Nordheimer Reithalle gegen 17:15 Uhr alarmiert. Die Löscharbeiten der Feuerwehr Nordheim wurden unterstützt und die Halle belüftet. Mit der Wärmebildkamera der Werkfeuerwehr RWE wurden Brandnester gesucht. Einsatzende für Biblis war um 19:00 Uhr.

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Ein PKW-Brand am 15.09. an der Bahnlinie nach Hofheim um 20:10 Uhr. Die Löscharbeiten dauerten bis 21:00 Uhr.

Brennende Strohballen am 19.09. in der Altrheinstrasse in Nordheim um 20:55 Uhr. Die Rundballen wurden bis 22:25 Uhr gelöscht.

Strohballen und ein Baum brannten 07.10. um 18:55 Uhr am Rheindamm in der Nähe des KKW.

Am 05.12. brannte auf der Baustelle des Gemeindekindergartens Pusteblume Bauschutt. Bergung einer ertrunkenen Person am 14.12. aus dem Gemeindebadesee um 11:54 Uhr. Übergabe an die Pietät um 12:25 Uhr.

Am Heiligen Abend brannte um 12:28 Uhr ein Ölofen in der Kirchstraße. Bis 13:00 Uhr wurde der Ofen ins Freie verbracht und das Haus nach Glutnestern abgesucht.

Eine Ölspur am 29.12. von der Heinrichstrasse bis zur Lindenstrasse um 19:00 Uhr. Die Reinigung dauerte bis 21:15 Uhr.

 

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