1992 - 1994

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Jahr 1992

 

Am 11.01. um 10:55 Uhr löste im Penny-Markt am Möbel Marsch die Brandmeldeanlage bei Revisionsarbeiten aus. Das Ladengeschäft wurde begangen und die BMA um 11:20 Uhr wieder aktiv geschaltet.

 

Einen Tag später lautete das Einsatzstichwort um 00:56 Uhr „Brennt Gaststätte Bounty, mehrere eingeschlossene Personen.“ Im 1. Obergeschoß brannte es in der Gaststätte, Menschen wurden über die Nottreppe und Steckleitern gerettet. Gleichzeitig waren bis zu 10 Atemschutzgeräteträger im Haus eingesetzt. Parallel zur Menschenrettung wurde der Brand zügig gelöscht. 5 Besucher erlitten eine Rauchvergiftung und wurden dem Rettungsdienst übergeben. Der Einsatz von 22 Feuerwehrleuten dauerte bis 02:30 Uhr, das Feuer verursachte einen geschätzten Schaden von ca. 100.000 DM.

Am 16.01. brannte um 07:58 Uhr ein Campingbus auf der L3261 in Höhe der Gärtnerei Ofenloch. Beim Ablöschen des Fahrzeuges wurde ein Feuerwehrmann verletzt, das Fahrzeug war ein Totalschaden. Um 9:20 Uhr wurde „Rückfahrt
Unterkunft“ gemeldet.

Am Tag darauf hatten im Jägersburger Wald Waldarbeiter Kronenholz und Wurzeln entzündet und alleine gelassen. Ein Strommastenkontrolleur alarmierte um 14:35 Uhr die Feuerwehr, der Holzstapel wurde abgelöscht und um 16:15 Uhr dem Förster übergeben.

Am 14.02. beschäftigte um 09:02 Uhr wieder eine Ölspur, diesmal in der Darmstädter Straße, die Feuerwehr. Die durch einen LKW verursachte Ölspur wurde bis 10:45 Uhr beseitigt.

Am 26.02. brannte um 18:15 Uhr in einer Garage in der Pfadgasse ein PKW. Die Feuerwehr konnte wegen parkender Autos nur mit großen Schwierigkeiten zur Einsatzstelle gelangen. Neben dem Auto befanden sich diverse Gasflaschen und Betriebsmittel. Das Auto wurde gelöscht, die Gasflaschen geborgen und gekühlt. Die mit Altöl kontaminierte Erde musste abgetragen werden und der Entsorgung zugeführt. Einsatzende für Polizei, Ortsverein DRK Biblis und der Feuerwehr war um 19:15 Uhr.

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März, Generalversammlung nach der Trennung des Fanfarenzuges von der Feuerwehr glätteten sich die Wogen langsam wieder. Beim Hessentag in Lorsch waren 150 Stunden Brandsicherheitsdienst geleistet worden. Wehrführer Wolfgang Müller berichtete über die Anschaffung des neuen LF 8 mit 600-Liter-Tank und den geplanten Gerätehausneubau. Details und Rahmendaten waren in Wiesbaden verhandelt worden.Im Mai steht das 25jährige Bestehen der Jugendwehr an, eine Feierstunde und eine Disco-Veranstaltung sind geplant. Zum Jubiläumszeitpunkt stellte die Bibliser Jugendwehr mit 35 Jugendlichen nahezu die stärkste Gruppe im Kreis. Viel Lob vom Vorsitzenden an dieser Stelle für Lothar Werner und Jürgen Wetzel, die seit letztem Jahr in eigener Verantwortung eine Mitgliederzeitung herausgeben, und so alle Einwohner über das Geschehen im Verein und der Wehr informierten. Der Mitgliederstand steht bei 388. Bürgermeister Siegmund Piegsa sieht die Planung für den Feuerwehrstützpunkt in die entscheidende Phase gehen. Ansparraten für dieses Bauvorhaben seien vorgesehen und mit Planungsbüros müssten nun, in Abstimmung mit der Feuerwehr, entsprechende Konzepte erarbeitet werden. Die benötigte Zeit bis zur Fertigstellung des neuen Gerätehauses veranschlagte er auf mindestens drei Jahre. Letztlich informierte Ortsbrandmeister Ernst Dotzauer noch detailliert über die Gespräche in Wiesbaden über das neue Gebäude.

Am 09.04. brannte um 21:30 Uhr am Werrtor direkt an der Blinkampel eine Scheune, in der Scheune waren Maschinen und Stroh gelagert. Durch die Strahlungshitze wurden die Nachbargebäude beschädigt. Mit einem massivem Wasserangriff unter Atemschutz konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeitern dauerten bis in frühen Morgenstunden.Am Tag darauf wurden an der gleichen Scheune zwischen 20:20 Uhr und 22:10 Uhr Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Mai, 25 Jahre Jugendwehr. Mit einem Gottesdienst, einer Feierstunde und einer Disco stand der Jubelmonat im Zeichen der Jugend. »Macht weiter so«, diese Aufforderung gab Bürgermeister Siegmund Piegsa den Mitgliedern der Bibliser Jugendfeuerwehr mit auf den Weg für die weitere Zukunft. Unter der Führung von Franz Gölz war die Jugendwehr 1967 gegründet worden. Nicht einfach war der Start, in Zusammenarbeit mit dem damaligen Konrektor der Bibliser Schule, Viktor Wieczorek, in der Schule um Mitglieder warben, bis sie eine Gruppe von 12 Jugendlichen zusammen hatten. Zu dieser Zeit bestand bereits der Spielmannszug der Wehr, sodass sich die neu eingetretenen Mitglieder auch im musikalischen Bereich betätigen konnten. Die ersten Stunden wurden im kleinen Raum des Gerätehauses in der Bahnhofstraße abgehalten, die Umsetzung der Theorie in die Praxis wurde am alten Sportplatz geübt. Erinnert wurde auch an die übergroßen Uniformkombinationen, die durch Ledergürtel dann wieder der richtigen Größe angepasst wurden. Als Jugendwarte der Bibliser Wehr hatten sich Herbert Zedtka, Manfred Gölz, Manfred Schramm, Klaus Botzet, Wolfgang Müller bis zu seiner Wahl zum Wehrführer, Heinz März, Ingo Ess und der heutige Jugendwart Harald Wenz. 34 Mitglieder zählt die Jugendwehr. Vieles unterliegt dem Wandel, doch „der Geist unseres Schutzpatrons, des Heiligen Florian, ist noch immer in unseren Kameraden, die ihre Freizeit in die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr stecken“ endete Müller. „Die Jugendwehr von gestern ist die Feuerwehr von heute und die heutige die aktive Führung von morgen“, umriss Bürgermeister Siegmund Piegsa die Situation der Wehr. Als Präsent überreichte er Wenz eine Pinnwand mit  entsprechendem Zubehör für den neuen Schulungsraum. Auch Klaus Distler vom örtlichen Kraftwerk sah in materieller Hilfe eine notwendige Unterstützung bei der Bewältigung der immer schwieriger werdenden Aufgaben. Er übergab Wenz 20 neue Anzüge zur Erweiterung der Ausstattung. Der stellvertretende Kreisjugendwart Hans Neudecker dankte den Biblisern für ihre Arbeit und Mitwirkung bei der Bewältigung der bisherigen Arbeit und überreichte Urkunde und Ehrenplakette des Kreises an Wenz. Mit Ehrenurkunde und Medaille zeichnete er dann Franz Gölz und Heinz März für deren Verdienste beim Aufbau der Jugendfeuerwehr im Kreis Bergstraße aus. Im Anschluss an die Feierstunde war dann die Jugend zu einer Disco im Feuerwehrgerätehaus eingeladen, während sich die »älteren Semester« zum gemütlichen Teil in ruhigeren Gefilden trafen.

Bis September sollte es für die Einsatzkräfte noch ein ereignisreiches Jahr werden.
Am 09.05. um 01:55 Uhr brannte am Gemeindebadesee ein Wohnwagen. Das Tor wurde mit einem Bolzenschneider geöffnet. Die Löscharbeiten dauerten bis 02:40 Uhr.

Zwei Tage später kam es um 20:55 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L3261 Richtung Jägersburg. Es wurden zwei verletzte Personen gerettet, auslaufende Betriebsmittel aufgenommen und die Einsatzstelle bis um 22:40 Uhr ausgeleuchtet.

Am 12.05. wurden um 19:55 Uhr im Bahnhof Biblis brennende Bahnschwellen gemeldet, die bis 20:25 Uhr abgelöscht waren.

Vier Tage später standen um 14:00 Uhr 6000 Liter Wasser im Keller der Bibliser Bank. Bis 15:30 Uhr pumpte die Feuerwehr den Keller leer.

Am 15.06. brannte in der Gewann „Rohrlache“ eine Wiese, mit Feuerpatschen und Wasser wurde das Feuer aber schnell gelöscht.

Zwecks Unterstützung der DLRG wurde die Feuerwehr am 03.07. um 03:03 Uhr zum Gemeindebadesee alarmiert. Dort wurde eine Person vermisst, Polizei und Rettungsdienst waren bereits vor Ort. Die Feuerwehr unterstützte die Taucher und leuchtete die Einsatzstelle aus. Die Person konnte nur noch tot geborgen werden. Das Einsatzende war um 04:35 Uhr.

Am 24.07. brannte am Werrtor um 18:00 Uhr eine Holzhalle. Während der Löscharbeiten liefen Lacke und Lösungsmittel in das Erdreich. Der Versuch die untere und obere Wasserbehörde zu informieren schlug fehl, die Behörden hatten bereits ihr Wochenende begonnen. In eigener Regie wurde mit einem Radlader das verseuchte Erdreich in eine Mulde verbracht. Um 22:10 Uhr war das Einsatzende erreicht.

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Am 05.08. brannte es um 18:46 Uhr in der Brücklache auf einer Baustelle eine offen gelegte Gasleitung. Die Feuerwehr beobachtete den Brand und sicherte das Gelände ab. Die alarmierten Mitarbeiter der Südhessischen Gas- und Wasser AG behoben bis 20:00 Uhr den Schaden.

Am 16.08. kam es zum nächsten Feuer. Um 04.24 Uhr brannte im Hochhaus ein Sofa. Der Anwohner konnte das Sofa löschen, musste aber vor dem Rauch flüchten. Unter schwerem Atemschutz wurden die Wohnung und der Flur belüftet. Der Rauch konnte sich schnell ausbreiten, da viele Türen mit Keilen offen gehalten wurden. Das Einsatzende war um 05:00 Uhr.

Ein zweiter Einsatz um 17:20 Uhr: die Feuerwehr wurde zu einer Tierrettung in die Briebelstrasse gerufen. Dort saß eine Wildgans auf dem Kamin, die Anwohner wollten sie entfernt haben. Über die Drehleiter wurde das Tier geborgen und außerhalb freigelassen, Einsatzende konnte um 17:50 Uhr gegeben werden.

Am nächsten Tag drang um 16:30 Uhr aus dem Asylantenheim in der Darmstädter Strasse dichter Rauch, unter schwerem Atemschutz wurde die Tür geöffnet, ein überhitzter Kochtopf stellte sich als Ursache heraus. Bis 17:15 Uhr wurden die Räume belüftet.

Am 21.08. wurde die Bibliser Feuerwehr um 02:19 Uhr zur Unterstützung der Wattenheimer Kollegen alarmiert. Eine Holzhütte brannte in voller Ausdehnung. Um 03:30 Uhr rückten die Feuerwehren ab.

Am 26.08. wurde um 23:38 Uhr am Möbel Marsch Parkplatz ein PKW-Brand gemeldet. Bereits um 00:20 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

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September, Abschlussübung, ein Kabelbrand, durch Schweißarbeiten im Keller der Kultur- und Sporthalle ausgelöst, der sich bis in den Dachstuhl ausgebreitet hatte, Personenrettung aus dem völlig verqualmten Keller, so hieß die Aufgabe für die freiwilligen Feuerwehren aus Biblis, Nordheim, Wattenheim und das Deutsche Rote Kreuz Biblis, als deren Schlagkraft und das Zusammenwirken in der einmal im Jahr durchgeführten gemeinsamen Übung unter den Augen des Brandaufsichtsdienstes des Kreises Bergstraße getestet wurden. Bei 30 Grad Hitze in der frühen Abendstunde und hineingezwängt in die Wasser abweisende Montur der Einsatzkleidung rann der Schweiß in Strömen. Aufgabe sofort erkannt, schnell gehandelt, Wasserversorgung gut, Bergung und Versorgung durch DRK korrekt - Kreisbrandinspektor Herbert Funk zeigte sich sehr zufrieden. Der stellvertretende Wehrführer Wattenheims Willi Neumann leitete den Einsatz und zeigte sich blitzschnell im Bilde, setzte die erforderlichen Schwerpunkte, obgleich er nur oberflächlich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut war, und war stets Herr der Situation. Atemschutzgeräteträger drangen in den Keller ein und bargen in kurzer Folge acht Personen, die infolge Raucheinwirkung bewusstlos und zum Teil zusätzlich verletzt waren. Kreisbereitschaftsführer Rudolf Hafenrichter war mit der gesamten Arbeit des DRK-Teams hoch zufrieden. Die präzise Arbeit der Aktiven schützte auch Nachbargebäude gegen ein Übergreifen der Flammen. 22 Einsatzkräfte der Nordheimer Wehr, deren Frauenabteilung die Verkehrssicherheit übernommen hatte, 21 der Wehr aus Biblis, 11 aus Wattenheim und acht des DRK waren beteiligt.

Ebenfalls in diesem Jahr feierte der „Oldtimer“- Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr sein 5jähriges Bestehen und der Feuerwehrverein selbst blickte auf eine 110jährige Vergangenheit zurück.

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 10.10. um 21:20 Uhr auf der Kreuzung L3261 zum KKW. Eine Person wurde eingeklemmt, sie musste mit dem Hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Anschließend wurden auslaufende Betriebsmittel aufgenommen. Der Einsatz war um 22:30 Uhr beendet.

Am 06.11. um 18:15 Uhr wurde die Feuerwehr zur Unterstützung der Feuerwehr Einhausen alarmiert. Ein 9jähriger Junge war als vermisst gemeldet worden. Es wurde von der Bruchbrücke bis nach Einhausen das Gelände abgesucht. Aufgrund der Kälte stand die Suche unter hohem Zeitdruck. Letztendlich wurde der Junge in einem Vorgarten in Einhausen gefunden, gesund aber leicht unterkühlt. Nach einer kurzen Aufwärmzeit und einem kleinen Imbiss beendeten über 50 Einsatzkräfte diesen Einsatz erschöpft, aber sehr zufrieden.


Am 18.11 brannte in der Wattenheimer Strasse um 19:56 Uhr ein Schlafzimmer. Unter schwerem Atemschutz wurde das Feuer gelöscht, das Schlafzimmer ausgeräumt und das Haus belüftet. Um 21:00 Uhr war das Feuer aus.

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Am 03.12. kam es erneut um 22:10 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der KKWKreuzung. Eine schwer verletzte junge Frau wurde mit dem Hydraulischen Rettungsgerät aus dem stark deformierten Fahrzeug befreit. Sie wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus vebracht, wo sie ihren schweren Verletzungen erlag. Die Ausleuchtung der  Einsatzstelle wurde wegen der Ermittlung der Kripo bis 02:00 Uhr aufrecht erhalten.

 

Jahr 1993

Zum ersten Einsatz des Jahres wird die Feuerwehr Biblis am 10.01. zur Unterstützung der Wattenheimer Feuerwehr um 23:05 Uhr zum Tamburinsee alarmiert. Dort brannte eine Blockhütte in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr Biblis unterstützte die Löscharbeiten und leuchtet die Einsatzstelle aus bis 0:45 Uhr aus.

Am 19.01. brannte in der Luisenstrasse um 16:25 Uhr eine Küche. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Küche in voller Ausdehnung. 6 Feuerwehrleute unter Atemschutz führen einen Innenangriff durch und belüften das Gebäude bis 18:15 Uhr.

Am 11.03. wurde eine Ölspur zwischen 23:25 Uhr und 00:30 Uhr in der Bahnhofsstrasse beseitigt.

März, der neue Ortsbrandmeister hieß Gottfried Piverka und kam aus dem Ortsteil Nordheim. Neben ihm kandidierte der Wehrführer der Bibliser Wehr, Wolfgang Müller. Zwei für das zu besetzende Amt profilierte und erfahrene Männer. Mit 53:52 fiel die Entscheidung für Gottfried Piverka, der seit 1983 stellvertretender Ortsbrandmeister ist, hauchdünn aus. Mit großer Mehrheit wurde dann ebenfalls in geheimer Wahl Wolfgang Müller zum Stellvertreter gewählt. Ernst Dotzauer, der nach zehnjähriger Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte. In den Mittelpunkt seines Rechenschaftsberichtes stellte Dotzauer den Bau des neuen Feuerwehgerätehauses, das im Baugebiet »Helfrichsgärtel« entstehen wird. Kritik am Gerätehaus in der Wattenheimer Straße war seit Jahren von der Brandversicherungskammer wie auch der Berufsgenossenschaft geübt worden, so dass der Bedarf früh angemeldet und auch anerkannt worden war. Die Standortfrage habe die Realisierung des Projektes verzögert. Von der Persönlichkeit an der Spitze werde das Verhältnis der Wehren untereinander wie auch zu der Gemeinde weitgehend bestimmt. Feuerwehrleute zeigten echten Bürgersinn, sie stellten sich in den Dienst der Gemeinde, und die Gemeinschaft würdige dies und sorge für optimale Ausstattung. Neben dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Biblis nannte Piegsa die Sanierung des Gerätehauses in Wattenheim als zweites Nahziel. Wolfgang Müller und Wolfgang Kunz wurden neues Führungs-Duo an der Spitze der Bibliser Brandschützer. Bei den Wahlen zum Vorsitzenden des Vereins setzte sich dann Wolfgang Müller in geheimer Abstimmung mit 35 der insgesamt 54 abgegebenen Stimmen gegen seinen Mitbewerber Heinz März durch, zum stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder Wolfgang Kunz. Auch bei der Wahl zum Wehrführer konnte sich Wolfgang Müller durchsetzen. »Vize« ist hier ebenfalls Wolfgang Kunz, Jugendwart, Harald Wenz. Viel Beifall gab es dann für Franz Josef Häuser und auch Wolfgang Müller, die beide mit einer Urkunde für 25jährige aktive Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet wurden. Hans Peter Müller und Franz Gölz wurden für 50jährige Mitgliedschaft in den Reihen der Bibliser Wehr geehrt. Bürgermeister Siegmund Piegsa war „guter Dinge“, dass sich der geplante Neubau des Feuerwehrgerätehauses nicht allzu lange hinauszögern werde. Der Jahresbeitrag wurde von bisher zwölf auf 24 Mark pro Jahr angehoben.

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April, im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete Bürgermeister Siegmund Piegsa den bisherigen Ortsbrandmeister Ernst Dotzauer und überreichte gleichzeitig den neu gewählten oder auch in ihrem Amt bestätigten Wehrführern ihre Ernennungsurkunden zum „Ehrenbeamten der Gemeinde“ für die Dauer ihrer Berufung.
Piegsa hob in seinen Abschiedsworten für Dotzauer insbesondere dessen nicht immer leichte Arbeit hervor. Der Bürgermeister erinnerte in diesem Zusammenhang an die zahlreichen Anschaffungen in der „Ära Dotzauer“, die 10 Jahre und 19 Tage dauerte, sowie an die noch laufenden Projekte, die der Ortsbrandmeister in ihrer Entstehung begleitet hatte. „Ihre Arbeit wird nicht vergessen werden und Ihr Name wird bei der Feuerwehr immer einen guten Klang behalten“. In seinen Dank schloss Piegsa aber auch Dotzauers Ehefrau Hanni mit ein, die stets Verständnis für die ehrenamtliche
Tätigkeit ihres Ehemannes aufgebracht habe und überreichte ihr ein Blumengebinde. „Ich bleibe der Feuerwehr treu, soweit ich es ermöglichen kann“, sagte Dotzauer nach seiner Dankesrede.

Flächenbrand an der B44 am 25.06. Die Löscharbeiten dauern von 14:08 Uhr bis 14:45 Uhr Wieder einmal löst die Brandmeldeanlage Penny-Markt 05.07. um 21:29 Uhr aus. Die herbeigerufene Marktleiterin hatte keinen Schlüssel, daher konnte der Markt 22:15 Uhr nur von außen in Augenschein genommen werden.

Am 09.07. brannte an der Bruchbrücke um 01:50 Uhr ein Heuhaufen. Das Feuer wurde mit Wasser und Feuerpatschen bekämpft. „Feuer aus“ wurde um 03:20 Uhr gemeldet. Bei diesem Einsatz stellte sich heraus, dass ein Unterflurhydrant nicht angeschlossen war.

Um 16:21 Uhr am 16.07 brannte im Gewann „Am weißen Stück“ ein Strohfeld. Bis um 17:10 Uhr dauerten die Löscharbeiten.

Auf dem Parkplatz des Penny-Marktes brannte am 17.07. um 04:15 Uhr ein PKW. Der Vollbrand wurde bis um 05:20 Uhr gelöscht.

In der Schulstrasse war am 30.07. bei einem Sturm ein Baum auf die Strasse gestürzt. Die Beseitigung dauerte bis 19:45 Uhr.

Ein schwerer Verkehrsunfall wurde am 06.08. um 04:05 Uhr auf der L3261 in Höhe des Gewerbegebietes gemeldet. Es wurde ein Fahrzeug gefunden, welches sich mehrfach überschlagen hatte. Der Fahrer war im Fahrzeug nicht zu finden. Erst nach der Ausleuchtung wurde der Fahrer ca. 50 m entfernt verletzt gefunden und dem Rettungsdienst übergeben. Einsatzende war um 05:30 Uhr.

Unklarer Brand in der Nähe des Senders um 16:20 Uhr am 02.09. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde vom Besitzer Holz verbrannt. Abbruch des Einsatzes um 16:45 Uhr.

Eine Ölspur auf der Darmstädter Strasse war der letzte Einsatz im September.


Oktober, Jahresinspektionsübung Mit dem noch immer angeordneten Wassernotstand gab es auch dieses Mal eine „Trockenübung“ beim angenommenen Brand in der Kirchstraße. Mit „unklare Brandursache“ hatte Kreisbrandmeister Heinz Hechler die Aktiven alarmiert. Dicker und dichter Qualm, der die Arbeiten
erheblich erschwerte, drang aus der Schmiede. Zudem machten die beengten örtlichen Verhältnisse den Rettungseinsatz nicht einfacher. Trotz aller widrigen Umstände gelang es Einsatzleiter Wolfgang Kunz, die Aktiven effizient anzuweisen, sodass die Übung ohne größere Probleme durchgeführt werden konnte. Umgehend drangen einige Aktive mit Preßluftatmern in die verqualmte Schmiede ein, der Brandherd war recht schnell lokalisiert, weitere Trupps gingen mit Schaum und Löschwasser gegen den Brandherd vor, und auf dem Nachbargrundstück stellte ein weiterer Einsatztrupp eine Brandwand. Zudem wurde umgehend der innerörtlich verlaufende Verkehr von der Brandstelle fern gehalten und umgeleitet. Integriert in die Gesamtübung war auch das örtliche DRK, das damit beschäftigt war die von den Feuerwehrmännern geborgenen Verletzten transportfähig zu machen. Insgesamt vier Menschen konnte die Feuerwehr aus der brennenden Schmiede bergen, die DRKler behandelten sie dann sachgerecht, entsprechend der festgestellten Art an aufgetretenen Verletzungen wie Verbrennungen, Arm- oder auch Beinbruch. Auch das Beatmungsgerät musste bei einem der Verletzten eingesetzt werden. „Gut gelaufen« attestierte der Kreisbrandinspektor. Ortsbrandmeister Gottfried Piverka bestätigte den Brandschützern ihr Können nachhaltig unter Beweis gestellt zu haben. Man müsse aber weiterhin üben, und auch zukünftig die Schwachstellen zwischen den beteiligten Organisationen ausräumen.

Das Einsatzstichwort am 18.10.um 20:36 Uhr lautete „ Suche nach einer vermissten Person“. Eine ältere verwirrte Dame wurde in der Kettelerstrasse vermisst. Die Feuerwehr fand sie kurze Zeit später in der Nähe ihrer Wohnung. Rückfahrt war um 21:15 Uhr.

Zur Unterstützung der Feuerwehr Wattenheim wurde am 05.11. um 19:15 Uhr nach Wattenheim in die Rheinstrasse alarmiert. Ein Schwelbrand in einem Wohnhaus wurde bekämpft. Einsatzende war um 20:45 Uhr.

Ein Bagger beschädigte eine Gasleitung um 15:45 Uhr am 29.11. in der Riedstrasse. Die Feuerwehr schiebert die Gasleitung 16:25 Uhr ab.

November, Familienabend Beförderungen und Ehrungen nahmen seit jeher einen Raum beim zur guten Sitte gewordenen
Familienabend ein, den die Feuerwehrleute auch in diesem Jahr wieder als Jahresabschluss begingen. Wolfgang Müller in seiner Funktion als 1. Vorsitzender und Wehrführer bei seinen Begrüßungsworten freute sich über den regen Zuspruch. Mit viel Beifall wurde danach die Beförderung von Ortsbrandmeister Gottfried Piverka zum Hauptbrandmeister und die von
Wolfgang Kunz zum Brandmeister, aufgenommen. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Stefan Angert, Frank Aupperle, Heiko Reis und Steffen Seibert ernannt, die Ernennungsurkunde zum Hauptfeuerwehrmann wurde Thomas Speyer überreicht. Aus der Jugendwehr in die Einsatzabteilung konnten Tanja Dölger (Feuerwehrfrauanwärterin) sowie Michael Kirsch und Markus Schneider als Feuerwehrmannanwärter übernommen werden. Für 15jährige aktive Mitgliedschaft wurden Heinz März, Werner Müller und Jürgen Schibensky geehrt, für 35 jähringe Treue und Verbundenheit zu den Brandschützern konnte der Aktive Reinhold Herrmann ausgezeichnet werden. Insbesondere begeisterte die vom Publikum veranstaltete »Lightshow mit Wunderkerzen« (von keinem
Geringeren als dem „Oberfeuerwerker“ Manfred Gölz mit den Besuchern in kürzester Zeit einstudiert) und geriet zur Musik des Oldtimerzuges zum „Hit des Abends“. Zu den Klängen der „Gummerländer Musikanten“ wurde mehr oder weniger ausgiebig das Tanzbein geschwungen.

Am 06.12. und am 17.12. wurden Ölspuren in der Wattenheimer Strasse und in der DarmstädterStrasse beseitigt.

Kurz stieg der Rheinpegel in Worms auf über 6,50m. Um 8:00 Uhr wird zur Dammwache alarmiert. Die Dämme wurden kontrolliert. Am 23.12. um 13:00 Uhr sank der Pegel unter 6,50 m. Die Dammwache wurde aufgehoben.

Ein Wasserrohrbuch wurde in der Pfadgasse am 27.12. um 16:30 Uhr gemeldet. Das Wasser stand 15cm hoch im Keller, das Trockenlegen dauerte bis 18:10 Uhr.

Ein weiterer Wasserrohrbruch am 29.12. um 22:05 Uhr in der Luisenstrasse. Dieses Mal standen 20cm Wasser im Keller. Das Leerpumpen des Kellers dauerte bis 23:30 Uhr.

Eine Ölspur am 31.12.um 03:28 Uhr auf der Darmstädter Strasse beschloss das Jahr 1993.


Jahr 1994

Am 27.01. begann das Einsatz-Jahr für die Bibliser Einsatzkräfte mit einem schweren Verkehrsunfall auf der B44 Richtung Groß-Rohrheim. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus und sperrte die Strasse. Es war für die Einsatzkräfte ein schwieriger Einsatz, da bei dem Unfall ein Kind tödlich verletzt wurde.

Nur drei Tage später erwies sich um 02:32 Uhr ein gemeldeter Wohnungsbrand in der Bahnhofstrasse nach Absuchen des Hauses als böswilliger Alarm. Um 3:00 Uhr wurde „Rückfahrt Unterkunft“ gemeldet.

Am Tag darauf kam es um 18:10 Uhr zu einer Ölspur auf der Darmstädter Strasse. Die Beseitigung dauerte bis 18:50 Uhr.
Am 12.02. standen in der Klostergewannstrasse nach einem Wasserrohrbruch 20cm Wasser im Keller. Zwischen 09:00 Uhr und 10:45 Uhr wurde der Keller geleert.

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B44 ca. 500m vor Groß-Rohrheim rief die Einsatzkräfte der Feuerwehr Biblis am 17.02. um 06:05 Uhr auf den Plan. Die Feuerwehr befreite zwei Personen mit dem Hydraulischen Rettungsgerät aus ihren Fahrzeugen. Der Einsatz dauerte bis um 07:50 Uhr.

Einen Tag später waren auf dem Badesee vier Schwäne festgefroren, mit den Kameraden der DLRG konnten die Tiere befreit werden.

Am 21.02. um 15:10 Uhr wurden die Feuerwehren Wattenheim und Biblis nach Nordheim in die Enggasse alarmiert. Ein in Vollbrand stehendes Fachwerkhaus musste gelöscht werden. Die Bibliser Feuerwehr konnte um 17:20 Uhr aus dem
Einsatz gelöst werden.

März, Jahreshauptversammlung. Das Dezember-Hochwasser hatte 250 Einsatzstunden gefordert, insgesamt 33 Einsätzen, darunter Brandbekämpfung und techn. Hilfe hatten die Aktiven der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr geleistet. Wolfgang Müller als Wehrführer und 1. Vorsitzender zeigte sich zufrieden mit der Durchschnittsbeteiligung der Aktiven bei den Einsätzen, zum Teil allerdings war die Einsatzstärke gefährdet, da nicht genügend Kameraden kamen. Der Feuerwehrausschuss hatte sich mehrfach mit dem Thema Einsatzkräfte befasst, so Müller: „der Übungsbesuch lässt nach wie vor zu wünschen übrig“. Ein komplett neuer Übungsplan soll in diesem Jahr die Übungen noch interessanter machen. Müller appellierte für einen verstärkten Besuch der Übungsabende, damit bereits geübte Handgriffe nicht vergessen werden. Müller informierte dann noch über die geplante Anschaffung eines LF 8, musste aber gleichzeitig mitteilen, dass der Wunsch nach dem neuen Feuerwehrgerätehaus in weite Ferne gerückt sein, da ein von der Gemeinde beantragtes Finanzierungsdarlehen abgelehnt wurde. Heiko Reis erhielt großen Applaus, weil er es geschafft hatte, mehr als vierzig neue passive und drei aktive Mitglieder zu werben. Einstimmig wurden der ehemalige Ortsbrandmeister Ernst Dotzauer (seit 1954 in der Bibliser Wehr) und Robert Morweiser (Seit 1950 Mitglied und mehr als 20 Jahre Gerätewart) zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Am 19.03. standen in der Moosgasse nach einem Wasserrohrbruch 15 cm Wasser im Keller. Zwischen 11:55 Uhr und 13:55 Uhr wurde der Keller geleert. Eine Ölspur in der Berliner Strasse wurde am 01.04. in der Zeit von 21:40 Uhr bis
22:15 Uhr beseitigt.

Am 26.04. versank im Gemeindebadesee um 17:45 Uhr ein PKW, die Feuerwehr Bobstadt musste mit ihrem Rüstwagen alarmiert werden. Sie übernahm mit der Seilwinde des Rüstwagens die Bergung des Fahrzeugs. Die Feuerwehr Biblis beseitigte das auslaufende Öl.

Eine übergelaufene Sickergrube in der Darmstädter Strasse war Thema für die Feuerwehr am 29.04. um 22:33 Uhr. Der Einsatz wurde nach Begutachtung abgebrochen und die Polizei mit der Suche nach dem Besitzer beauftragt.

Am 10.5. musste noch eine Ölspur auf der L3261/Höhe Möbel Marsch zwischen 17:09 Uhr und 18:10 Uhr beseitigt werden.

Juni, außerordentliche Mitgliederversammlung Eine lange nicht mehr registrierte Einigkeit und Geschlossenheit prägte die außerordentliche Mitgliederversammlung der Bibliser Feuerwehr. Einstimmig wurde Manfred Gölz für den direkt nach der Jahreshauptversammlung im März zurückgetretenen Wolfgang Müller zum ersten Vorsitzenden des Feuerwehrvereins gewählt. Müller hatte bei der Generalversammlung die Konsequenzen aus den Diskussionen um seine Person gezogen. Nach wie vor bleibt Müller jedoch sowohl Mitglied der örtlichen Wehr als auch stellvertretender Ortsbrandmeister. Gölz war 1967 in die Feuerwehr eingetreten und bis 1991 aktiver Feuerwehrmann. Sein „Ja“ zum Vereinsvorsitz komme nicht nur aus Familientradition (sein Vater ist nicht nur Ehrenortsbrandmeister, sondern auch seit mehr als 50 Jahren Mitglied der Wehr), „sondern als Bürger der Gemeinde“. Ebenso einstimmig erfolgte auch die Wahl von Ingo Ess, der das Amt des Rechners von Gölz übernahm. Der neue Vorsitzende übernahm als erste Aufgabe, seinem Vorgänger Müller für dessen 12jährige Tätigkeit zu danken. Der Aufschwung der Bibliser Wehr sei untrennbar mit Müllers Namen verbunden, auch wenn er nunmehr nicht mehr in vorderster Front stehe. Heinz März wurde mit breiter Mehrheit zum neuen Wehrführer gewählt.

Eine weitere Ölspur auf der B44 an der Paffenaue beschäftigte die Wehr am 26.06. um 01:35 Uhr. Die Beseitigung dauerte aufgrund der Größe bis 03:05 Uhr.

Einen Tag darauf kam es ab 22:45 Uhr nach einem Starkregen zu Wassereinbrüchen in diversen Kellern im Gemeindegebiet. Das Trockenlegen der Keller dauerte bis 02:15 Uhr.

Ab 09:35 Uhr am nächsten Tag wurden weitere Keller leer gepumpt. Das endgültige Einsatzende war um 11:45 Uhr erreicht.

Am 02.07. brannte um 03:16 Uhr ein PKW auf dem Penny-Parkplatz. Um 04:25 Uhr war auch dieses Feuer gelöscht.
Nur wenige Stunden später, um 09:30 Uhr kam es zu einem Wassereinbruch bei der Fa. Gölz in der Darmstädter Strasse. Der Werkstattkeller wurde bis 12:30 Uhr trockengelegt.

Drei Tage später brannte in Wattenheim ein Keller in der Kirchstrasse. Zur Unterstützung der Wattenheimer Kameraden wurde die Feuerwehr Biblis um 21:05 alarmiert. Die Unterstützung dauerte aber nur bis 21:30 Uhr.

Am 23.07. wurde die FF Biblis zur Unterstützung der Feuerwehr Nordheim um 22:45 Uhr alarmiert. Am Sportplatz musste der Platz zur Landung eines Rettungshubschraubers bis 00:30 Uhr ausgeleuchtet werden.

Am Flugplatz brannte am 03.08. ein Strohfeld, das Feuer drohte in den Wald zu laufen. Die um 16:00 Uhr alarmierte Feuerwehr löschte den Brand und konnte damit das Übergreifen verhindern. Um 17:00 Uhr war auch dieser Einsatz beendet.

Am Tag darauf brannte um 22:15 Uhr eine Wiese in der Nähe des Hundeplatzes. Gegen 23:00 Uhr war das Feuer bekämpft.

Die Rosengasse 2 war am 29.09. um 0:56 Uhr die Einsatzstelle für die Feuerwehr, im Kellerflur brannten Kleidungsstücke. Diese wurden abgelöscht und ins Freie gebracht. Nach Belüften der Räume war der Einsatz um 01:50 Uhr zu Ende.

Am 17.10. wurden die Einsatzkräfte um 19:28 Uhr nach Bürstadt gerufen, mit den Messgeräten des  Strahlenschutzwagens wurden verdächtige Gegenstände auf Strahlung untersucht. Die Messergebnisse waren negativ. Das Material wurde der Polizei übergeben.

Am 21.10. kam es zu einem Flächenbrand am Gipfelhorst. Die Löscharbeiten dauerten von 16:29 Uhr bis 17:15 Uhr.

Genau einen Monat später musste im Helfrichsgärtel zwischen 20:09 Uhr und 20:46 Uhr eine Ölspur beseitigt werden.

Am 23.11. brannte in der Höhe des Senders im Wald eine Jagdhütte, mit drei C-Rohren konnte das Feuer um 17:37 Uhr bekämpft und damit ein Überlaufen in den Wald verhindert werden. Zum Ablöschen der Glutnester wurde die Einsatzstelle
bis 19:45 Uhr ausgeleuchtet.

Am 28.11. wurde die Feuerwehr Biblis um 21:09 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehr Wattenheim alarmiert. Es musste eine Person mit dem Hydraulischen Schneidgerät aus ihrem Wrack befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Zuvor zog man das Fahrzeug unter einem Rübenanhänger hervor.

Dezember, Kameradschaftsabend. Die Bibliser Wehr ist wieder auf einem klaren Kurs. Die so oft beschworene Kameradschaft hatte ganz offensichtlich — nach all den »Irrungen und Wirrungen« der Vergangenheit — bei den Brandschützern einen neuen Stellenwert bekommen, was der sehr gute Besuch des Kameradschaftsabends in der Riedhalle zeigte. „Kameradschaft wird nicht nur an ganz besonderen Tagen gepflegt“, stellte der 1.Vorsitzende Manfred Gölz in seiner Ansprache heraus. Gerade in der Feuerwehr sei es unabdinglich, seinen Nebenmann immer, insbesondere aber beim Einsatz als Kamerad und Freund zu sehen. »Einer für alle und alle für einen«, diesem Wahlspruch der Feuerwehr verbunden zu bleiben, sollte nach wie vor Grundsatz des Handelns der Wehr sein. Adolf Babist, 1.Beigeordneter der Gemeinde, beurteilte die gute Resonanz auf diesen Kameradschaftsabend ebenfalls als Zeichen dafür, dass die Bibliser Feuerwehrleute wieder auf einem klaren Kurs sind, und die internen Querelen nunmehr endgültig der Vergangenheit angehören. Robert Morweiser wurde aus Altersgründen aus der Wehr verabschiedet. Ernst Dotzauer und Peter Kissel sind 40 Jahre aktiv dabei und erhalten beim Kameradschaftsabend das Goldene Brandschutzabzeichen. Vorsitzender Manfred Gölz würdigte die Verdienste des Menschen und des Feuerwehrmannes Robert Morweiser und stellte ihn als Vorbild für die jüngere Generation heraus. Der Gerätewart der Bibliser Wehr hatte mehr als 44 Jahre lang immer dafür Sorge getragen, dass der Maschinenpark, später dann auch zahlreiche Geräte zur technischen Hilfeleistung, immer bestens in Schuss waren. Gölz händigte Morweiser dann die Abschiedsurkunde aus, versüßt durch einen anständig gefüllten Korb, und der Bitte: „wenn auch hinter der Front, bleib weiterhin bei uns“.

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Erneut kam es am 07.12. zu einem tödlichen Unfall an der KKW-Kreuzung. Ein Toter und ein Schwerverletzter waren das Ergebnis des Einsatzes, der zusammen mit der Werkfeuerwehr des RWE abgewickelt wurde.

 

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