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Schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang  

Am Donnerstagmorgen den 11.06.2015 gegen 10.20 Uhr wurden die Feuerwehren der Gemeinde Biblis, Groß Rohrheim und Bürstadt zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 44 zwischen Biblis und Groß Rohrheim alarmiert. Nach ersten Informationen an die Einsatzkräfte sollten zwei Fahrzeuge frontal aufeinander geprallt sein, vermutlich sind mehrere Personen schwer verletzt und in den Fahrzeugen eingeklemmt. Zur Versorgung der verletzten Personen wurden vorsorglich zwei Rettungshubschrauber, drei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehren war der Fahrer eines der Fahrzeuge in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt, alle anderen Fahrzeuginsassen konnten selbstständig die Unfallfahrzeuge verlassen waren aber auch zum Teil schwer verletzt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten mit mehreren Rettungssätzen den eingeklemmten Fahrer aus seinem Unfallfahrzeug, leider ist er noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen später verstorben. Alle weiteren zum Teil schwer Verletzten Fahrzeuginsassen wurden mit den bereit gestellten Rettungsmitteln in umliegende Krankenhäuser geflogen oder gefahren. Einsatzende war für die Feuerwehren gegen 14.00 Uhr, nachdem die Unfallfahrzeuge weg gebracht und die Fahrbahn gereinigt war. Im Einsatz waren die oben genannten Feuerwehren mit 30 Mann und mehreren Fahrzeugen.  

Quelle: Pressesprecher der Feuerwehr Biblis - Ralf Becker

  

Missglücktes Überholmanöver auf der B 44 zwischen Biblis und Groß-Rohrheim / Straße bleibt vier Stunden voll gesperrt Unfall fordert Todesopfer.

Biblis/Groß-Rohrheim. Ein tragischer Unfall zwischen Biblis und Groß-Rohrheim hat gestern Vormittag ein Todesopfer gefordert. Ein weiteres Unfallopfer wurde schwer, drei weitere leicht verletzt. Ursache war ein missglücktes Überholmanöver.  

Nach den Erkenntnissen der Polizei und Aussagen von Augenzeugen war der Bürstädter Fahrer eines Fiat-Transporters auf der B 44 in Richtung Norden unterwegs. Nur wenige hundert Meter vor dem ersten Kreisel bei Groß-Rohrheim setzte er gegen 10.15 Uhr zum Überholen eines Lastwagens an. Dabei übersah er allerdings einen Opel Corsa, der ihm auf der anderen Fahrbahn entgegenkam. Beide Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen und stießen frontal zusammen. Der Fahrer des Corsa, ein 66 Jahre alter Mann aus Worms, wurde bei dem Zusammenprall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die Notärzte hatten vergeblich versucht, ihn im Rettungswagen zu reanimieren. Seine Frau, die auf dem Beifahrersitz saß, wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Zwei weitere Frauen auf den Rücksitzen des Corsa und der Unfallverursacher erlitten leichte Verletzungen. Sie standen allerdings unter schwerem Schock. Die Bundesstraße 44 zwischen Biblis und Groß-Rohrheim blieb vier Stunden lang voll für den Verkehr gesperrt. Die Unfallstelle wenige Meter vor dem ersten Groß-Rohrheimer Kreisel bot den Rettungskräften ein Bild des Schreckens. Der heftige Aufprall hatte den mit vier Insassen voll besetzten Opel Corsa rund 50 Meter weit von der Unfallstelle entfernt in einen Acker geschleudert. Vom anderen Unfallwagen, einem Fiat-Transporter, lag das linke Vorderrad mitsamt Federbein und Stoßdämpfer auch rund 20 Meter vom Fahrzeug entfernt inmitten von weiteren Trümmerteilen. "Bei einem solchen Aufprall wirken enorme Fliehkräfte", erläuterte Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller dem "Südhessen Morgen" an der Unfallstelle. Die Notärzte hatten gleich zwei Rettungshubschrauber geordert. Sowohl Christoph 5 des ADAC als auch Christoph 53 von der Ludwigshafener Unfallklinik landeten unweit der Unfallstelle in benachbarten Feldern.  

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs war auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Darmstadt ein Sachverständiger an Ort und Stelle. Neben Polizei und Rettungskräften des DRK waren auch 30 Feuerwehrleute der Wehren aus Biblis, Groß-Rohrheim und Bürstadt im Einsatz. An beiden Autos entstand Totalschaden. Den Sachschaden schätzte die Polizei insgesamt auf rund 15 000 Euro.

Von unserem Redaktionsmitglied Bernhard Zinke  

© Südhessen Morgen, Freitag, 12.06.2015

 

Bilder: RMH-Fototeam Lampertheim

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